Stephanie Becker-Bösch


„Zukunftswerkstatt des Landesprogramms „WIR“ tagte im Wetteraukreis

May 17 2018

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). Wir leben in einer von Vielfalt geprägten Gesellschaft. Unterschiedliche Lebensmodelle und Lebensbedingungen prägen das Bild dieses Landes. Verschiedene Einflussfaktoren wie beispielsweise die Globalisierung, die demografischen Änderungen, der Wandel der Werte, die Flexibilisierungen in der Arbeitswelt, die Migrationsbewegungen, verschiedene rasante technische Entwicklungen und sich verändernde Rollenverständnisse lassen die Gesellschaftsstruktur immer vielfältiger werden.

Das Landesprogramm „WIR“ trägt durch gezielte fachliche Impulse maßgeblich zur Weiterentwicklung der hessischen Integrationspolitik bei. Angefangen bei der Förderung von kommunalen Koordinationsstellen und WIR-Fallmanagern über Projekte zur Willkommens- und Anerkennungskultur bis zur Förderung niedrigschwelliger Sprachkurse bietet das Landesprogramm „WIR" ein ganzes Bündel von Fördermaßnahmen. Mit ihm sollen alle Bürgerinnen und Bürger – mit und ohne Migrationshintergrund – als Zielgruppe in den Blick genommen und die in den hessischen Kreisen und Kommunen bereits geschaffenen Partizipationschancen weiter ausgebaut und gefestigt werden.

Hauptthema der Zukunftswerkstatt war das Thema „Mediale Präsenz“. Ein Workshop beschäftigte sich mit der Frage: Machen Medien Migranten? Auch die Änderungen n der Berichterstattung – von der Willkommenskultur zur Gefahrenabwehr – wurde diskutiert.

Staatssekretär Kai Klose und Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch begrüßten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den hessischen Landkreisen.

„Der Wetteraukreis beschäftigt im Rahmen des Landesprogramms „WIR“ eine Koordinatorin und eine Fallmanagerin, diese Aufgabe haben sich auch die anderen Landkreise auf ihrer Agenda. Zentrale Aufgabe des WIR-Programms ist die Interkulturelle Öffnung der Verwaltung. Diese beschreibt einen Prozess, mit dem die Verwaltung der Vielfalt der heutigen Gesellschaft Rechnung trägt. Es ist ein Prozess der kleinen Schritte, doch Nachhaltigkeit muss sich langsam entwickeln. Sie alle hier tragen mit Ihrer Arbeit dazu bei, dass Bürgerinnen und Bürger wie auch die Mitarbeitenden untereinander Anerkennung, Wertschätzung und Gleichbehandlung erfahren – unabhängig von Alter, Geschlecht, sexueller Orientierung, körperlichen und geistigen Fähigkeiten, Religion, Weltanschauung und Herkunft. Wir haben ganz in diesem Sinne bei der Besetzung unserer Diversitätsbeirates darauf geachtet, dass wir fast jede repräsentative Gruppe der Gesellschaft einbeziehen“, so Stephanie Becker Bösch in ihrem Grußwort. „Unser Beirat, einer der ersten in Deutschland, ist so vielfältig wie unsere Gesellschaft und verankert das Thema Diversität in der Politik.“.

Staatssekretär Kai Klose vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration hatte zuvor in seinem Grußwort ausgeführt, dass es gilt, bewährte und erfolgreiche Integrationsansätze auszubauen. WIR bedeute, dass wir alle an der Zukunft unserer Gesellschaft zu arbeiten, dies aktiv zu gestalten.

Nach den Impulsreferaten wurden die verschiedenen Themen am Nachmittag in Workshops vertieft.

Bildunterschrift: Stephanie Becker-Bösch mit Staatssekretär Kai Klose und Franziska Walter, WIR-Koordinatorin im Wetteraukreis

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