Mehr Rosen geht einfach nicht (Teil 5) – Rosen-Museum

Sep 07 2017

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Im letzten Teil unserer kleinen Serie dreht sich alles um die Rose im Museum. Sozialdezernentin und Kreisbeigeordnete Stephanie Becker-Bösch besuchte das Rosenmuseum in Steinfurth - ein Kleinod in unserer Region.

Das Rosenmuseum befindet sich in einem historischen Fachwerkgebäude, das nach Umbau und Renovierung durch einen Anbau erweitert wurde. Im September 2003 eröffnet, wäre das Museum Jahr 2013 beinahe geschlossen worden. Spontan fanden sich die Steinfurther Rosenanbauer zusammen, um das Herz des Rosendorfs Steinfurth zu retten. Sie schlossen sich zu einem privatrechtlich organisierten Verein Rosenmuseum Steinfurth e.V. zusammen, der am 1. Januar 2014 aus den Händen der Stadt Bad Nauheim die Trägerschaft des Rosenmuseums übernahm. Der Verein zählt inzwischen fast 100 Mitglieder aus ganz Deutschland, die sich für den Fortbestand des Rosenmuseums engagieren.

Mehr als 10.000 Besucherinnen und Besucher zählt das Museum jedes Jahr, erzählt Leiterin Dr. Jutta Pauli: „Wir zeigen hier die Kunst- und Kulturgeschichte der Rose in vielen Facetten. Neben unserer Dauerausstellung haben wir immer wieder wechselnde Ausstellungen, aktuell „Wilde Rosen-Starke Frauen“. Als „Wilde Rosen“ bezeichnet der Volksmund Frauen, die sich nicht entmutigen lassen, die ihre Ziele verfolgen und Träume verwirklichen.“

Ein Rosencafé im Erdgeschoss und ein Museumsshop runden das Angebot des Museums ab. Neben der Rosentorte im Café hält der Shop ein exklusives Sortiment an Souvenirs rund um die Rose bereit: Rosenöl und Rosenwasser, handgemachte Seifen, hochwertige Feinkost aus Steinfurther Rosenblüten wie Rosentee, Rosenmarmelade, Rosengelee, Rosensalz, Rosenzucker und Rosensecco sowie kleine Schmuckstücke und feine Papeterie mit Rosenmotiven.

„Kultur in der Wetterau ist nicht nur Römer, Kelten oder das Mittelalter. Das Alleinstellungsmerkmal Rosen hier in Steinfurth ist ein Sinnbild für die Schätze unserer goldenen Wetterau. Ich erkenne mit Freude, dass Sie alle hier in Steinfurth sich der Rose mit ganzem Herzen verschrieben haben. Die Rosenbetriebe, die ich besuchen durfte, haben alle ihren besonderen Charme und hier im Museum fügt sich alles zusammen. Das Rosenmuseum schlägt rund um das Thema „Rose“ zwischen kultureller Vergangenheit und Gegenwart eine Brücke und stärkt zugleich die regionale Identität.“, konstatiert Stephanie Becker-Bösch. „Besonders beeindruckend ist die Sonderausstellung. All die dort gezeigten Frauen haben durch ihre persönliche Stärke ein gutes Stück zu unserer heutigen Gesellschaft und Weltanschauung mit beigetragen. Dies ist sehr sehenswert.“, so Becker-Bösch beim Abschied.

Bildunterschrift: Museumsleiterin Dr. Jutta Pauli und Stephanie Becker-Bösch in der Ausstellung

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